Sonntag, 10. Mai 2015

Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins von Milan Kundera

Hallo meine lieben Leser,


derzeit bin ich ein wenig auf dem Kriegsfuß mit der Technik. Zwei meiner Smartphones sind kaputt gegangen und so macht sich das Bilderhochladen für mich gerade ziemlich kompliziert denn ich muss mir alles, da ich noch auf einen SD-Kartenadapter warte, per Email zuschicken.
Deswegen hat es auch mal wieder ein wenig gedauert das ich hier eine Rezension zu Tage bringen konnte.
Ich bitte um Verzeihung!

Heute möchte ich euch deswegen einen tollen Roman vorstellen welchen ich bereits in 3 Tagen verschlungen hatte, es handelt sich um:

Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins


Daten rund um das Buch:


Titel: Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins
Autor: Milan Kundera
Genre: Roman
Verlag: Carl Hanser Verlag
Erscheinungsjahr: 1984 (in tschechischer Sprache)
Seitenzahl: 301
ISBN: 3-446-15226-1

Das Cover des Buches

Über den Autor:

Kundera wurde am 01. April 1929 in der Tschechoslowakei geboren und schrieb mit "Die unerträgliche Leichtigkeit des Sein" sein erfolgreichstes Buch, im Jahre 1984.
Bekannt wurde er jedoch schon eher durch den Dreibänder "Das Buch der lächerlichen Liebe" und seit 1993 schreibt er ausnahmslos in der französischen Sprache.
Er schrieb unter anderen Romanen auch Gedichte, ein Theater und Esseys.


Der Klappentext:

Auch bei diesem Werk finden wir den Klappentext tatsächlich in der Klappe des Einbandes und nicht auf der Rückseite des Buches.

Das zentrale Datum ist 1968, der Einmarsch der sowjetischen Truppen in der Tschechoslowakei: Danach hat sich nicht nur das politische Klima verändert, sondern die Menschen selbst sind heimatlos geworden, ohne inneren Ort. Wer keine Heimat hat geht ins Exil. Aber auch das Exil, die Öffnung der Welt und der persönlichen Perspektiven, bringt für Tomas und Tereas, eines der glaubhaftesten Liebespaare der modernen Literatur, nicht die ersehnte Freiheit, sich ohne äußerlichen Druck frei zu begegnen. Im Gegenteil, der Druck nimmt zu und treibt sie auseinander, so weit, bis Teresa von Zürich wieder nach Prag zurück kehrt. Und Tomas, der Libertin, der die Freiheit sehr einseitig für sich ausgelegt hat, folgt ihr nach. Wieder ein neues Leben, wieder der Versuch, herauszufinden, was einem am Leben erhält.

Milan Kundera plädiert für den Roman, der Poesie, Phantasie, Philosophie, Aphorismus und Essey, Unterhaltung und Boulevardkomödie verbindet zur "Einheit von leichter Form und ernstem Gegenstand".
Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins ist ein Liebesroman, der das Gefühl an der Zeit mißt, ein politischer Roman, der die Moral der Ideologie an den Menschen mißt, ein tragischer Roman, der mit den Miteln der wilden Komik und der Groteske argumentiert - kurz: ein Roman der die Ungereimtheiten Europas über alle gegenwärtigen Grenzen hinweg mit seinem Gelächter, seinem Zorn und seiner Liebe verfolgt, einfängt und bloßstellt.


Klappentext und passendes Lesezeichen
Auf der Rückseite des Buches sind Zitate von Zeitungen, der Frankfurter Rundschau und anderen, zu dem Buch, aufgelistet.

Die Rückseite des Buches

Kapitelübersicht:

Das Buch besteht aus sieben Teilen! Sie befinden sich am Schluss des Buches.


  • Erster Teil: Das Leichte und das Schwere
  • Zweiter Teil: Körper und Seele
  • Dritter Teil: Unverstandene Wörter
  • Vierter Teil: Körper und Seele
  • Fünfter Teil: Das Leichte und das Schwere
  • Sechster Teil: Der große Marsch
  • Siebter Teil: Das Lächeln Karenins
Inhaltsangabe



Der Inhalt des Buche / Die Geschichte:

In erster Linie bezieht sich Milan auf seine beiden Hauptprotagonisten Tomas und Teresa, die sich unverhofft und durch den puren Zufall, in einer böhmischen Kleinstadt kennenlernen und über 10 Jahre ihres Lebens miteinander teilen. Mehr oder weniger denn Tomas ist der reinste Liebhaber, er hat sehr viele Frauen neben Teresa und sie erfährt sehr schnell davon, was sie über alle Jahre hinweg in schmerzliche Alpträume versetzt. Auf der einen Seite möchte sie Tomas, der durch den Einmarsch der sowjetischen Truppen so oder so schon eingefangen und kontroliert ist, nicht weiter unter Druck setzen, dennoch sehnt sie sich danach die einzige Frau (auch auf körperlicher Weise) für ihren Tomas zu sein. Er jedoch lässt, obwohl er sehr wohl Gewissensbisse bei seinen Romanzen empfindet nicht von diesem "Hobbie" ab und trifft sich schon zu Beginn mit der Malerin Sabina, welche später im Verlauf ebenfalls ihre Geschichte (dann aber mit Franz) erzählt und Teresa verhilft in Prag Arbeit zu finden. In der ersten Zeit photographiert Teresa, Tomas ist erfolgreicher und begeisterter Chirurg doch dann entscheiden die beiden nach Zürich zu ziehen und alles ändert sich.
Teresa merkt das sich sich nicht auf die Flucht vor Tomas seinen Affären begeben kann, denn Sabina ist mittlerweile ebenfalls in Prag und das sie durch die Photographie nicht die erwünschte Befriedigung erhält. Sie geht zurück nach Prag, reißt sich in erster Linie von Tomas los, doch dieser folgt ihr und lässt damit Sabina zurück. Aber auch in diesem Teil der Geschichte unterlässt Tomas seine jahrein und aus dauernden Affären mit fremden Frauen nicht und nachdem er öffentlich seine Meinung kundtut, welche abgewandelt in der Zeitung erscheint, sieht er sich gezwungen sein Amt als Chirurg nieder zu legen. Nun entfremden sich Teresa und er immer mehr, dennoch lieben sie einander still, jeder den anderen.
Milan erzählt zeitweise auch von Sabina welche in der Zwischenzeit Franz kennengelernt hat, dennoch aber an die Affäre mit Tomas zurück denkt und ihr Ideal nur in der Flucht vor sich selbst finden kann. Als Franz seine Frau und Tochter verlässt muss er feststellen das sich Sabina wieder auf eine Flucht begeben hat, ohne ihn und sein Gesuch mit ihr glücklich zu werden keine Erfüllung erfahren durfte.
Als Tomas vom Allgemeinmediziner zum Fensterputzer degradiert wird lernt er seinen Sohn, den er früher samt seiner Ex-Frau nicht wieder sehen wollte, kennen. Dieser fordert ihn zu einer Unterschrift auf einer Petition auf, welche er ablehnt. Später jedoch bereut er auch diesen Schritt, sowie er immer wieder bereut Teresa wieder nach Prag gefolgt zu sein. Dennoch gibt er sich zufrieden, zufrieden damit das er Teresa trotz seiner Liebe zu ihr verletzt und zufrieden damit das er mit seinem Sohn (welcher große Dinge auf ihn setzt) nichts zu tun haben möchte.
Am Schluss verbringen Teresa, Tomas und ihr Hund die letzten Jahre ihres Lebens auf dem Land, wo sie sich beide sehr gut aufgehoben fühlen und Tomas hier endlich erkennt das er ohne all seine Ideale ausgekommen ist und so auch ohne seine Affären auskommen kann.
Franz geht zusammen mit Ärzten, Schriftstellern und Musikern zu den Grenzen von Thailands, um dort die Truppen aufzufordern den Ärzten die medizinische Versorgung zu gewähren. Nachdem dies missglückte wird er überfallen und verstirbt im Krankenhaus, bei seiner verhassten Frau und Tochter.
Nur Sabina bleibt am Leben, wie ihre Geschichte weiter geht bleibt offen.

Tomas kann seine Liebe zu Teresa nie verstehen und hat das Gefühl das sie durch dumme Zufälle an sein Bett geschwemt wurde, damit er sich um sie kümmert. So sehr er sie liebt, so sehr hofft er auch manchmal ohne sie sein zu können.
Sabina hat tiefe Augen für Tomas, welcher jedoch sie nur als Affäre nutzt und denkt auch später oft an ihn zurück. Sie kann jedoch sehr gut allein leben und bevorzugt dies auch. Für Franz hat sie nichts weiter übrig als das er ihre Affäre ist und sie ihn mit Tomas vergleichen kann.
Franz hingegen schmachtet, vor Allem nachdem sie verschwunden ist, nach Sabina und hat auch später da er eine neue Freundin hat nur das Gefühl für sie zu leben. Heimlich richtet er auch sein neues Leben nach den Vorstellungen Sabinas oder dem was er dafür hält.



Meine Meinung / Fazit:

Dieses Buch hat mich nicht nur in seiner Liebesgeschichte und der ehrlichen und direkten Erzählungen über die erotischen Erlebnisse der Protagonisten, fasziniert sondern auch was die politischen Aspekte zu dieser Zeit in Euro anbelangt. Es ist sehr offen dargestellt wie die Arbeiter untereinander bei Ab- und Aufstufungen im Job umgingen (sehr ignorant) und wie sich das Bild der Leute mit der Zeit verändert hat. Es wird aufgeführt wie die Bürger kontrolliert, beobachtet und in den eigenen vier Wänden abgehört wurden und welche Angst sich aufgebaut hat gegen oder für die Polizei zu arbeiten. Teresa denkt sogar das ihre einzige Affäre, welche sie sich suchte damit sie einen möglichen Lösungsweg für ihr Dilemma wegen Tomas seiner Untreue finden konnte, inszeniert gewesen ist um sie bei Tomas anzukreiden oder vor den öffentlichen Pranger zu stellen. Die Schuld und das Schuldgefühl wird den Protagonisten sehr gut eingeredet und die verschiedenen Charaktäre gehen anders damit um. Wärend Teresa in Selbstmitleid und Schuldgefühlen versinkt ist Sabina hingegen eine offene und direkte Frau die jedoch immer wieder vor sich selbst und ihrem Umfeld flieht um sich dies bewahren zu können. Tomas schottet sich mit Affären ab und sieht nur in der Entdeckung des weiblichen Körpers einen wirklichen Sinn, abgesehen von seinem Beruf als Chirurg den er einseitig findet, dennoch aber vermisst als er nicht mehr ist. Und Franz ist ein Mann der Liebe, so wie sich Teresa sicherlich ihren Tomas gewünscht hätte. Ständig legt er sein Leben nach den Vorstellungen (oder dem was er dafür hält) von Sabina aus und verlässt für sie sogar seine Frau und seine Tochter, bei welchen er keine Verbindung zu sich selbst finden kann.
Alle samt sind sie mehr oder weniger glücklich und dennoch den ganzen Roman über auf der Suche nach dem Zufluchtsort wo sie nur sie selbst sein können. Der eine sucht dies in einem anderen Menschen, der andere im Aufmarsch gegen die Regierung oder einer andere Stadt.
Nur Teresa ist auf dem Land glücklicher denje bevor ihr geliebter Hund verstirbt der ihr zeigt das sie eigentlich mehr für dieses Tier gelebt hat als für Tomas, dennoch hat sie weiterhin Gewissensbisse (Hat sie nicht Schuld das Tomas kein Chirurg mehr war?) und stirbt schlussendlich zusammen mit Tomas bei einem Unfall.

Ich finde dieses Buch einfach fabelhaft! Der Schreibstil ist ehrlich, amüsant und gefühlvoll. Der Autor hat in meinen Augen nicht vergessen auf jedes aufkommende Detail einzugehen und hat mit diesem Buch ein, zu Recht, oft gepriesenes Meisterwerk geschrieben!

Ich habe auf jeden Fall einen neuen Lieblingsautor gefunden, von welchem ich gern andere Bücher lesen möchte! Und auch das Buch bekommt den einen Platz neben meinen anderen Lieblingsbüchern!

Freitag, 1. Mai 2015

Sofies Welt von Jostein Gaarder

Hallo liebe Leser,


endlich habe ich es geschafft und Sofies Welt von Jostein Gaarder zuende gelesen.
Ich hatte mich vor über einem Monat zu dem Kauf des Buches über rebuy.de entschieden weil ich auf anderen Blog´s bereits sehr gute Bewertungen zu diesem Werk gelsen habe und mich von der allgemeinen Meinung habe anstecken lassen.
Mich hat das Buch gerade einmal 0,77 Eurogekostet und war, für einen solch dicken Taschenbuch-Roman, wirklich ein Schnäppchen.

Allgemeine Daten:

Titel: Sofies Welt
Autor: Jostein Gaarder
Verlag: dtv (Deutscher Taschenbuch Verlag)
Genre: Roman
Seitenzahl: 606
ISBN: 3-423-12555-1

Cover


Über den Autor:

Von Jostein Gaarder, welcher 1952 geboren wurde und mittlerweile als freier Autor arbeitet habe ich persönlich wirklich noch nie etwas gehört geschweigedenn ein anderes Buch von ihm in der Hand gehalten.
Er studierte Naturwissenschaft, Theologie und Philosophie und lehrte Philosophie an Schulen für Erwachsene. Nebebei schrieb er jedoch Romane und Erzählungen auch für Kinder.
Er lebt heute, zusammen mit seiner Frau und den beiden Kindern, in Oslo und war schon mehrfach wegen seiner Kritik im Gespräch.
Unter Anderem schrieb er Das Weihnachtsgeheimnis, Hallo ist da jemand? und Das Orangenmädchen, jedoch erreichte er erst 2003 mit dem von ihm veröffentlichten Werk Sofies Welt den Duchbruch unter den Buchautoren. Mittlerweile ist dieses Werk in 40 Sprachen übersetzt wurden und erfreut sich weiterhin einer großen Leserschaft von Jugendlichen, Kindern und auch Erwachsenen.

Über das Buch:

Klappentext:

Der Klappentext dieses Buches ist nicht auf dem Einband oder der Rückseite zu finden sondern steht auf der ersten Seite über einer kurzen Vorstellung des Autors!

Myteriöse Briefe landen im Briefkasten der 15-jährigen Sofie Amundsenin Oslo. Was sollen diese Fragen "Wer bist du?", "Was ist ein Mensch?" und "Woher kommt die Welt?" Sofie ist irritiert, doch gleichzeitig beginnt ihr Geist sich zu regen. Die Briefe werden ausführlicher, und schon bald wirde Sofie in die abenteuerliche und geheimnisvolle Gedankenwelt der großen Philosophen entführt. Die rätzelhaften Botschaften erzählen nicht mehr und nicht weniger als die Geschichte Europas von der Antike bis zur Gegenwart. Und ausgerechnet beim Exkurs über den irischen Bischof Berkeley nimmt die ganze Geschichte eine unglaubliche Wendung... Ein Roman über zwei ungleiche Mädchen und einen geheimnisvollen Briefschreiber, eine fazinierende Philosophiegeschichte und vor Allem: ein geistreiches und witziges Lesevergnügen.

Der Inhalt:

Das Buch erschien 1998 das erste mal als ungekürzte Ausgabe und wurde mittlerweile sogar verfilmt!

Im Grunde wird der Leser bis zur Hälfte des Buches wirklich schlicht und einfach durch die Anfänge der philosophischen Geschichte geführt. Hierzu findet die 15-jährige (oder zu diesem zeitpunkt noch 14-jährige) Sofie Admunsen immer wieder geheimnisvolle Briefe und gelbe Briefkuverte in ihrem Briefkast. In den Briefen stellt ihr der Philosophielehrer, welcher bis zu einem Video in Rom unerkannt bleibt, immer wieder Fragen über welche sie anschließend nachdenkt und sobald sie den nächsten gelben Umschlag öffnet wird sie in die Lösungen dieser Fragen eingeführt.
Nachdem die neugierige Sofie versucht Alberto ihren Philosophielehrer ausfindig zu machen gelangt sie in eine verlassene Hütte welche "die Majorshütte" genannt wird, weil dort vor vielen Jahren ein Major gelebt haben soll. Sie findet dort einen unheimlichen Spiegel der ihr das Gefühl gibt ihr Spiegelbild würde ihr zuzwinkern. Außerdem machen zwe Bilder sie stutzig. Zum einen sieht sie einen älteren Herr potraitiert welcher den Namen Berkeley hat und zum anderen hängt dort ein Gemälde der Hütte, dieses Gemälde trägt einen ähnlich klingenden Namen wie Berkeley. Hier wendet die Geschichte.
Sofie lernt den geheimnisvollen Mann namens Alberto Knox in einer alten Kirsche kennen und von nun an sind die beiden ein eingefleischtes Team. Sie erkennen das sie nur "Hirngespinnste" eines Mannes sind welcher seiner Tochter Hilde zum Geburtstag eine Überraschung machen will, denn Sofie erhält neben den Briefen von Alberto auch Postkarten aus dem Libanon welche an eine Hilde Knag gerichtet sind.
Nun versuchen sie im verlaufe der restlichen, philosophischen Geschichte einen Ausweg aus der Gedankenwelt des Majors (Hildes Vater) zu finden und das Buch beginnt nun auch die Geschichte der Hilde aufzuführen. Hilde spielt ihrem Vater, bei desse Heimkehr, einen kleinen Streich um sich für Sofie und Albert zu rächen und liest ausführlich das Buch welches ihr Vater für sie geschrieben hat. Über sofie und Albert und die ganze philosophiesche Geschichte! Die beiden Mädchen, welche sich nicht begegnen können, da die eine nicht real und die andere aus Fleisch und Blut ist, haben dennoch eine spürbare Verbindung zueinander.

Mein Eindruck und Fazit:

Am Anfang habe ich das Buch regelrecht verschlungen. Zwar ist mir der philosophische Verlauf der Menschengeschichte nicht unbekannt aber auch ich habe sehr viel dazu gelernt in der Zeit des Lesens! Dennoch wird es sehr schnell langatmig und die Dialoge zwischen den wenigen Personen welche mitwirken sind schlicht und einfach gehalten. Es macht wirklich oft den Anschein als würden sie gar nicht "leben".
Die philosophische Zusammenfassung ist ausführlich, die Geschichte drum herum über Albert, Sofie und Hilde jedoch nur schemahaft dargestellt. Ich persönlich vermisse ein wenig Gefühl in dem Ganzen und bekomme zum Schluss, da auf einmal alle möglichen Figuren aus anderen Märchen (wie Rotkäpchen) auftauchen das Gefühl als hätte der Autor das Buch am Ende sehr schnell abkürzen wollen oder so viel wie möglich, auf so wenig Platz wie möglich, zusammen schreiben wollen.
Im Grunde ist es wirklich sehr interessant über alte antike Philosophen und später über die Philosophen der Neuzeit zu lesen aber man kann sich nicht wirklich konzentrieren weil man immer versucht zu überlegen wie es wohl mit Sofie weiter geht.
Das Ende gefällt mir persönlich gar nicht! Aber an dieser Stelle möchte ich nicht verraten ob es Sofie und Albert wirklich gelingt aus dem Werk des Majors zu entkommen.

Eigentlich war ich von den Rezensionen anderer wirklich sehr angetan und habe ein spannenden Roman erwartet, leider aber ist er oft sehr schlicht und im Grunde nur auf Philosophie ausgerichtet.
Zum Nachdenken sehr gut, es regt an und Jugendliche mögen hier sicherlich ein wenig umdenken, dennoch für Erwachsene in meinen Augen zu simple geschrieben. Viele Dialoge zwischen Alberto und Sofie, in welchen Sofie nur wenig und oft immer wieder das Gleiche sagt ziehen das Buch anfänglich sehr in die Länge und zum Schluss nimmt die Geschichte eine Wendung die nicht für jederman Geschmack hat.Ich persönlich hätte mir hier ein wenig mehr Einfallsreichtum und Tiefgang gewünscht.